Flexodruck
Die Vorteile des Flexodrucks:
schnelle Einrichtung
kurze Rüstzeiten
Rasterweiten bis 60er Raster
feine Rasterverläufe
UV-Farben, Lösemittelfarben, Wasserfarben
gute Farbdeckung, hohe Farbbrillianz
Druck bis zu zehn Farben
fast Offsetqualität durch Flexo CtP
Hohe Lichtechtheit durch von uns eingesetzte Spezialfarben
Druckbreiten bis 330 mm
Der Flexodruck zählt zu den Hochdruckverfahren. Ein Unterschied zum Buchdruck besteht in der Druckform, die wesentlich elastischer ist. Dadurch ist ein geringerer Anpressdruck erforderlich, um das Motiv direkt von der Druckform auf den Bedruckstoff zu übertragen. Das ist ein wichtiger Grund für die breite Bandbreite an Materialien, die sich im Flexodruck- verfahren bedrucken lassen. Weiterhin unterscheiden sich die Verfahren durch die Farben, die im Buchdruck eine eher zähflüssige Konsistenz besitzen, während Flexodruckfarben weitaus dünnflüssiger sind. Die Farbwerke verfügen über einen entsprechend einfachen Aufbau. Das Einfärben der Flexoklischees geschieht über Rasterwalzen. Sie besitzen Vertiefungen in der Walzenoberfläche, die eine definierte Farbmenge transportieren. Gefüllt werden sie entweder über eine Tauchwalze, die in einer Farbwanne rotiert oder über eine Farbkammer, die an die Rasterwalze angestellt wird.
UV-Flexodruck:
Eine Besonderheit im Flexodruckverfahren stellt der Druck mit strahlenhärtenden Farben dar. Während lösemittel- oder wasserbasierte Druckfarben physikalisch trocknen, wird im UV-Flexodruck eine Polymerisation der Farben oder Lacke durch die Einwirkung von UV-Strahlen erzielt. Die Härtungsreaktion läuft in Sekundenbruchteilen ab. Das reduziert verfahrenstypische Erscheinungen des Flexodrucks, die durch die elastische Druckform entstehen wie Quetschränder oder hoher Punktzuwachs. Gleichzeitig erleichtert es auch das Bedrucken von schwierigen Materialien wie Kunststoffen, metallisierten Folien etc.

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