Buchdruck
Der Buchdruck kann als das klassische Verfahren zur Vervielfältigung im Druck gesehen werden. Er wurde bereits im Mittelalter – wie schon der Name ausdrückt – in der Hauptsache für die Herstellung von Büchern eingesetzt. Alle herkömmlichen Druckverfahren benötigen eine Druckform, auch Druckträger genannt, die aus druckenden und nichtdruckenden Teilen besteht. Im Buchdruck wird die Druckform oft als Klischee bezeichnet. Heute haben fotopolymere Buchdruckplatten die geätzten oder galvano-plastisch erzeugten Klischees von früher fast gänzlich ersetzt. Weil die erhöhten Stellen des Klischees die druckenden Flächen darstellen, zählt der Buchdruck zu den Hochdruck- verfahren. Die Einfärbung der druckenden Teile geschieht über ein Farbwerk, das aus einer Reihe von Walzen besteht. Sie erzeugen einen dünnen Farbfilm und färben damit die erhöhten Stellen des Klischees ein. Von der Druckform erfolgt eine direkte Übertragung der Farbe unter einem gewissen Anpress- druck auf den Bedruckstoff.
Der Buchdruck liegt mit seinen Eigenschaften zwischen Offset und Flexodruck. Der Buchdruck hat durch die enorme Weiterentwicklung im Flexodruck etwas an Bedeutung verloren.
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